DERMAPLANING: WAS ES IST UND WARUM ES ANGEWANDT WIRD
Dermaplaning hat sich besonders auf Social Media in den vergangenen Jahren zum Trend entwickelt – häufig im Zusammenhang mit “Glass Skin”-Versprechen, verbessertem Make-up-Auftrag und einer Extraportion Glow. Stimmt das alles und sollten auch Frauen ihre Gesichtshaare entfernen? Wir erklären dir, was beim Dermaplaning passiert und welche Ergebnisse du wirklich erwarten kannst.
Dermaplaning gilt sozusagen als das weibliche Pendant zur Gesichtsrasur für Männer. Dabei werden mit einem kleinen Rasierer die feinen Härchen im gesamten Gesicht vorsichtig entfernt. Das Spannende daran: Die Prozedur ist im Grunde genommen nicht nur Haarentfernung, sondern auch ein physikalisches Peeling, denn mit der Klinge, wird die oberste Hautschicht, das Stratum corneum, auch von abgestorbenen Hautschüppchen befreit. Diese „alten“ Hautzellen und der feine Flaum im Gesicht können den Teint fahl aussehen lassen, weshalb die Entfernung oft mit einem kleinen Glow-Versprechen einhergeht.
DIE VORTEILE DER GESICHTSRASUR
Dermaplaning ist weit mehr als nur ein Beauty-Quickie für glatte Haut; es ist ein strategischer Eingriff in deine Hautphysiologie. Durch das sanfte Lösen oberflächlicher Hautschüppchen bereitest du deine Haut ideal auf die nachfolgende Pflege vor, sodass Seren und Cremes ohne diese natürliche Barriere besser aufgenommen werden und ihre volle Wirkung entfalten können.
Parallel dazu sorgt das Treatment optisch für mehr Strahlkraft: Physikalisch gesehen wird die Lichtreflexion auf einer glatten, ebenmäßigen Oberfläche deutlich gleichmäßiger gestreut. Wo vorher feine Härchen und unebene Hautstellen das Licht geschluckt haben, kann nun ein Glow entstehen, der auch oft als “Glass Skin” bezeichnet wird. Das ist also kein magisches Versprechen, sondern schlichtweg in dieser Hinsicht die Optimierung deiner Hautoberfläche.
Auch für dein tägliches Make-up kann Dermaplaning ein echtes Upgrade bedeuten. Der feine Haarflaum wirkt oft wie ein ungewollter Filter, an dem sich Foundation und Puder absetzen können, was schnell zu einem unruhigen oder „cakey“ Finish führt. Nach der Gesichtsrasur verschmelzen Texturen direkt mit der Haut. Das Ergebnis ist ein ebenmäßigeres Finish, auch bei Tageslicht.
Aber Achtung: Nach einem solchen mechanischen Peeling ist die Pflege essenziell, um Irritationen sanft entgegenzuwirken. Dafür eignen sich zum Beispiel die Hydra Hero Milky Drops von DR EMI ARPA SKIN. Sie verbinden Feuchtigkeit und Frische in einer ultraleichten, milchigen Textur, die zart auf der Haut verläuft. Zudem ziehen sie schnell ein und sorgen für ein beruhigtes und hydratisiertes Hautgefühl, ideal auch als Make-up-Base oder After-Shave-Produkt – zum Beispiel in Verbindung mit der Barrier Boost+ Rich Cream.







