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PEPTIDE IN DER HAUTPFLEGE: BOTEN FÜR DEINEN GLOW

Du hörst überall von Peptiden, weißt aber nicht genau, was sie eigentlich tun? Stell sie dir wie kleine Boten vor, die deiner Haut wichtige Nachrichten übermitteln. Ob Kollagen-Support oder Unterstützung der Hautbarriere: Wir verraten dir, warum sie in deiner Routine nicht fehlen dürfen. 

Inhalt

WAS SIND PEPTIDE?

Peptide sind kurze Ketten von Aminosäuren, die als Bausteine für Proteine wie Kollagen, Elastin und Keratin fungieren – also für die Strukturen, die wesentlich zur Festigkeit und Elastizität der Haut beitragen. In der Welt der Moleküle unterscheidet man dabei primär zwischen zwei Gruppen: den Oligopeptiden, die aus nur wenigen Aminosäuren bestehen, und den Polypeptiden, die sich aus deutlich längeren Ketten zusammensetzen und somit deutlich komplexer sind

Dass Peptide gerade in der Skincare so beliebt sind, liegt an ihrer Vielseitigkeit: Als Stoffklasse übernehmen sie im Körper unterschiedliche Funktionen, unter anderem als Signal- oder Botenmoleküle. Da Peptide strukturell sehr unterschiedlich sind, gibt es nicht das eine „Wunder-Peptid“, sondern viele verschiedene Typen mit jeweils eigenen Eigenschaften. Ihre tatsächliche Wirkung auf die Haut hängt stark von ihrer spezifischen Struktur und Funktion ab. Deshalb ist es entscheidend, welche Peptide in einer Formulierung eingesetzt werden und wie sie kombiniert werden. Peptide können in der Haut mit bestimmten Prozessen in Verbindung stehen, die für die Hautstruktur wichtig sind. Dazu zählen unter anderem Mechanismen, die mit Kollagen und Elastin zusammenhängen: zwei Proteine, die maßgeblich zur Festigkeit und Elastizität der Haut beitragen. Du kannst dir das so vorstellen: Wenn wir älter werden oder unsere Haut durch äußere Faktoren gestresst wird, sinkt die natürliche Produktion dieser Proteine. Indem wir Peptide topisch (also von außen) auftragen, geben wir der Haut das Signal, die Bildung dieser natürlichen Proteine anzuregen. Da Peptide außerdem recht kleine Moleküle sind, können sie leichter in die oberen Hautschichten gelangen und dort ihre Funktion entfalten.

DIE WISSENSCHAFT HINTER PEPTIDEN IN DER HAUTPFLEGE

Peptide werden oft als “Signalgeber’’ bezeichnet. Je nach Struktur können sie unterschiedliche Funktionen in der Hautpflege übernehmen. Vereinfacht lassen sie sich in drei Gruppen einteilen:

Signalpeptide
Diese Peptide stehen im Zusammenhang mit Prozessen, die für die Hautstruktur wichtig sind, zum Beispiel solche, die mit Kollagen und Elastin verbunden sind.

Trägerpeptide (z. B. Kupferpeptide)
Sie können dabei helfen, bestimmte Spurenelemente wie Kupfer in der Haut verfügbar zu machen und so Prozesse zu unterstützen, die mit der Hauterneuerung in Verbindung stehen.

Beruhigende Peptide
Diese Peptide werden häufig eingesetzt, um die Haut auszugleichen und können dazu beitragen, ein angenehmeres Hautgefühl zu fördern.

Die wichtigsten Vorteile von Peptiden in der Hautpflege:

  • unterstützen die Hautstruktur und ein glatter wirkendes Hautbild
  • können helfen, die Hautbarriere zu stärken
  • wirken je nach Typ beruhigend und ausgleichend
  • lassen sich gut mit anderen Wirkstoffen kombinieren

Kurz gesagt: Peptide sind vielseitige Inhaltsstoffe, die gezielt eingesetzt werden, um die Haut in ihren natürlichen Funktionen zu unterstützen.

<p>DIE WISSENSCHAFT HINTER PEPTIDEN IN DER HAUTPFLEGE</p>
<p>DIE WISSENSCHAFT HINTER PEPTIDEN IN DER HAUTPFLEGE</p>

PEPTIDE BEI DR EMI ARPA SKIN

Peptide zählen zu den spannendsten Inhaltsstoffen moderner Skincare. Ihr Effekt hängt jedoch stark davon ab, wie sie formuliert und kombiniert werden. Als isolierte Inhaltsstoffe sind sie selten ausreichend, um das Hautbild sichtbar zu verbessern. Erst im Zusammenspiel mit weiteren Wirkstoffen entfalten sie ihr volles Potenzial. Deswegen kombinieren wir bei DR EMI ARPA SKIN in der Barrier Boost  CPA Barrier Cream Peptide mit Ceramiden und Azelainsäure, um nicht nur die Kollagensynthese zu fördern, sondern gleichzeitig die Hautbarriere zu unterstützen. Im Better Balm sorgen Ceramide, fermentiertes Kameliensamenöl, 5 % Panthenol, Shea Butter und ein Peptid innerhalb der Polyglycerid-Basis dafür, dass trockene Lippen hydratisiert, repariert und geschützt werden. 

Auch in spezialisierten Treatments wie unserem Daily Depuff Total Eye Treatment wird deutlich, dass Peptide Teamplayer sind: Hier arbeitet ein spezielles Acetyl Hexapeptide-8 Hand in Hand mit Hyaluronsäure und Ectoin, um Schwellungen zu mildern und die sensible Augenpartie gleichzeitig zu hydratisieren. Für Hautbedürfnisse, die nach noch mehr Support verlangen, nutzt die Barrier Boost+ Rich Cream sogar einen Komplex aus drei verschiedenen Peptiden, eingebettet in eine nährende Lipid-Struktur. 

PRODUKT-SPOTLIGHT: BARRIER BOOST+ RICH CREAM

Für Momente, in denen deine Haut nach mehr Pflege verlangt, gibt es die Barrier Boost+ Rich Cream. Eine nährende Gesichtscreme, die vor allem empfindliche Haut beruhigt und ein schützendes Netz bildet, das die Hautbarriere stärkt und Feuchtigkeit in der Haut hält. Ob als reichhaltige Tagescreme im Winter, als nährende Nachtpflege in stressigen Zeiten oder ganzjährig als intensive Gesichtspflege für trockene und empfindliche Haut: Die reichhaltige Formulierung mit Ceramiden, Peptiden und Ectoin stärkt die Hautbarriere, reduziert Spannungsgefühle und bewahrt die Hautfeuchtigkeit. Die Rich Cream passt sich deinen Hautbedürfnissen an.

Barrier Boost+ Rich Cream

  • 10 % Prä- und Postbiotika unterstützen das Hautmikrobiom und wirken beruhigend.
  • 1 % Ectoin stärkt die Hautbarriere, wirkt beruhigend und feuchtigkeitsspendend.
  • 5-fach Ceramide-Komplex kann den Wasserverlust reduzieren und die Hautbarriere stärken.
  • 3 Peptide unterstützen die Kollagensynthese und helfen feine Linien und Falten zu verringern.
  • Astaxanthin wirkt photoprotektiv und gilt als eines der stärksten natürlichen Antioxidantien.

For skin that asks for more.

FAQ

Ja, Peptide lassen sich in der Regel gut mit anderen Wirkstoffen kombinieren. Während Retinol die Zellerneuerung anstößt, könnenPeptide die Hautpflege sinnvoll ergänzen. In Kombi mit Vitamin C profitierst du von einem doppelten Effekt: Vitamin C schützt als Antioxidans, während Peptide den Kollagen-Support übernehmen. Ein echtes Power-Match für deine Routine.

Es gibt kein „zu früh“, nur ein „genau richtig“. Da die natürliche Kollagenproduktion bereits ab Mitte 20 langsam abnimmt, sind Peptide ideal zur Prävention (Well-Aging). Aber auch bei jüngerer Haut, die durch Umwelteinflüsse gestresst ist, helfen sie als Barrier-Support dabei, die Haut widerstandsfähig zu halten.

Da Peptide körpereigenen Strukturen nachempfunden sind und keine exfolierende Wirkung haben, lösen sie kein Purging (Erstverschlimmerung) aus. Sie können im Gegenteil oft sogar eine beruhigende Wirkung haben. 

Hier ist Beständigkeit der Schlüssel. Während du bei Inhaltsstoffen wie Hyaluronsäure oft einen Sofort-Effekt spürst, arbeiten Peptide eher langfristig „behind the scenes“. Da sie die zellulären Prozesse beeinflussen, solltest du ihnen mehrere Wochen Zeit geben, um die Struktur deiner Haut nachhaltig zu verbessern.

Ein „Zuviel“ im Sinne einer Überpflegung gibt es bei Peptiden kaum, da sie sehr zielgerichtet arbeiten. Wichtiger als die Menge ist jedoch die Qualität der Formulierung. Mehrere Peptide in einem Produkt (wie in unserer Barrier Boost+ Rich Cream) können sinnvoller sein, als fünf verschiedene Peptid-Seren übereinander zu schichten.

Spezielle Peptide wie das in unserem Daily Depuff Total Eye Treatment enthaltene Acetyl Hexapeptide-8 sind darauf spezialisiert, die Mikrozirkulation zu unterstützen und Schwellungen optisch zu mildern. Es kommt also immer auf die spezifische Kette der Aminosäuren an, welcher Effekt erzielt wird.