DR. EMI ARPA SKIN
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INCI Lexikon

Unser INCI-Lexikon entschlüsselt jede Formel – klar, verständlich und mit voller Transparenz.

P

POTASSIUM SORBATE

Potassium Sorbate (Kaliumsorbat) ist ein in der Kosmetik verwendetes Konservierungsmittel mit antimikrobieller Wirkung. Es trägt so zur Haltbarkeit kosmetischer Produkte bei. Die Substanz kommt in der Natur beispielsweise in Beeren vor, wird in der Kosmetik jedoch meist synthetisch hergestellt. In seltenen Fällen kann Kaliumsorbat leichte Hautirritationen verursachen.(1)

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PROPANEDIOL

Propandiol (1,3-Propandiol) ist ein natürliches Feuchthaltemittel, welches ökologisch nachhaltig ist. Es dient als Lösungs- und Konservierungsmittel, das gleichzeitig Feuchtigkeit spendet.

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PRUNUS AMYGDALUS DULCIS OIL

Prunus Amygdalus Dulcis Oil, auch bekannt als süßes Mandelöl, ist ein pflanzliches Öl, das aus den Samen des Mandelbaums (Prunus amygdalus) gewonnen wird. Dieses ist reich an ein- und mehrfach ungesättigten Fettsäuren wie Linol- und Ölsäure, welche sich natürlicherweise auch in der Hautbarriere wiederfinden. Das pflanzliche Öl ist gut verträglich und macht selbst trockene Haut geschmeidig.(1) Außerdem enthält Süßmandelöl große Mengen an Vitamine E und K, die die Regeneration der Haut fördern und ihre Elastizität erhalten.(2)

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PRUNUS DOMESTICA SEED EXTRACT

Pflaumensamenöl weist antioxidative Eigenschaften auf und ist reich an wertvollen Fettsäuren wie Öl- und Linolsäure. Es besitzt hautreparierende Eigenschaften, lässt sich leicht verteilen und fettet nicht.(1)

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PSEUDOZYMA EPICOLA/CAMELLIA JAPONICA SEED OIL FERMENT EXTRACT FILTRATE

Das fermentierte Kameliensamenöl, bekannt als Camellia Japonica Seed Oil Ferment Extract Filtrate, wird mithilfe von Hefen der Gattung Pseudozyma gewonnen. Durch die Fermentation entstehen bioaktive Komponenten, die die hautpflegenden Eigenschaften des Öls verbessern können.(1-3) Fermentiertes Öle zeichnen sich durch feuchtigkeitsspendende, antioxidative und pflegende Eigenschaften aus.(1, 4) Auch Kameliensamenöl eignet sich zur Pflege von Haut und Haar.(4) Eine in-vivo Studie zeigte zudem, dass fermentierte Öle die mikrobielle Vielfalt der Haut (Alpha-Diversität) erhöhen und das Hautmikrobiom positiv beeinflussen können.(1)

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R

RESVERATROL

Resveratrol, eine polyphenolische Verbindung, die in verschiedenen Pflanzen wie Trauben und Beeren vorkommt, hat wegen seiner vielfältigen Eigenschaften in der Hautpflege großes Interesse geweckt. Seine Wirksamkeitsbereich umfasst Anti-Aging, anti-melanogene (hautaufhellende), entzündungshemmende und antimikrobielle Eigenschaften.(1-4)

Neben seiner antimikrobiellen Wirkung gegen Bakterien und Pilze wirkt Resveratrol in kosmetischen Formulierungen auch als Wirkstoff, da es die Haut penetrieren kann. Innerhalb der Hautschichten stimuliert es die Proliferation von Fibroblasten und trägt zur Erhöhung der Konzentration von Kollagen III bei.(3-4)

Darüber hinaus besitzt Resveratrol antioxidative Eigenschaften, die unsere Zellen vor oxidativen Schäden schützen, die wiederum durch freie Radikale und UV-Strahlung verursacht werden. Als kosmetischer Inhaltsstoff dient es so dem Schutz der Haut vor äußeren Einflüssen.(1, 4, 5)

Die Studienlage unterstützt das Potenzial von Resveratrol und seinen Derivaten als wertvolle Inhaltsstoffe in kosmetischen Produkten.

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RETINAL

Retinaldehyd, besser bekannt als Retinal, gehört zu den Vitamin A-Derivaten (Retinoiden). Retinoide erhöhen den Kollagengehalt in der oberen Dermis, indem sie den Kollagenabbau hemmen und die Kollagensynthese steigern können. Retinal ist eine natürliche Vorstufe der Retinsäure, es benötigt also nur eine einzige Umwandlungsstufe um in die aktive Form oxidiert zu werden. Retinal gilt in aktuellen Studien als das wirksamste frei verkäufliche Retinoid mit einem günstigen Verhältnis von Aktivität und Verträglichkeit.(1)

Retinal ist ein beliebter Wirkstoff für die Behandlung von Haut mit Anzeichen von Photoaging und wird i.d.R. besser vertragen als Retinsäure. Photoaging ist die vorzeitige Alterung der Haut, die durch kumulative Exposition gegenüber ultravioletter Strahlung auftritt. In einer randomisierten Doppelblindstudie wurde die Wirkung von 0,05 % und 0,1 % Retinal auf lichtgealterte Haut untersucht. Beide Konzentrationen konnten eine Verbesserung der allgemeinen Photoagingerscheinungen sowie eine signifikante Verbesserung von feinen Falten sowie Hautrauheit erreichen. Außerdem konnten beide Konzentrationen eine Verringerung des transepidermalen Wasserverlustes und eine Erhöhung des Feuchtigkeitgehaltes der Haut erreichen. 0,1 % Retinal konnte außerdem eine signifikante Verbesserung von Hautpigmentierungen erreichen. Beide Konzentrationen wurden gut vertragen.(2)

Der Stoffwechsel von Retinal zu Retinsäure findet nur durch Keratinozyten in einem bestimmten Stadium der Differenzierung statt, was zu einer kontrollierteren Aufnahme von Retinsäure führt. Dies führt zu schwächeren retinoidbedingten Nebenwirkungen wie Hautreizungen oder Rötungen im Vergleich zu Tretinoin und anderen Retinoiden, weshalb Retinal i.d.R. besser vertragen wird.(3)

In einer weiteren Studie konnten 0,05 % Retinal eine signifikante Zunahme der epidermalen Dicke sowie der Elastizität der Haut erreichen. Die Retinal-Behandlung führte außerdem zu einer Erhöhung der dermalen Hautdicke sowie Verringerung der Steifheit der Haut und wurde von den Patienten sehr gut vertragen.(4)

In einer ex-vivo Studie konnte eine signifikante Reparatur der elastischen Fasern und der Kollagenveränderungen, die durch UV-Strahlung hervorgerufen wurden, sowie eine erhöhte Kollagensynthese beobachtet werden.(5)

Insgesamt lässt sich schlussfolgern, dass 0,05 - 0,1 % Retinal dazu in der Lage sind, Anzeichen von Hautalterung zu mindern.

Retinal besitzt leicht komedolytische Eigenschaften.(6) In einer Studie zur antibakteriellen Aktivität von Retinal gegen C. acnes ging die tägliche topische Anwendung von 0,05 % Retinal außerdem mit einer deutlichen Reduzierung der C. acnes-Dichte einher. Dieses Ergebnis deutet auf eine direkte antibakterielle Aktivität hin.(7)

In einer weiteren Studie zeigten 0,05% Retinal bei topischer Anwendung das gleiche Aktivitätsprofil wie 0,025 % Retinsäure, nämlich eine komedolytische und eine epidermisverdickende Wirkung. Die Ergebnisse der Studie unterstützen die topische Anwendung von Retinal bei der Behandlung von Akne.(8)

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S